Figur-Manager

“Gut gegessen - aber schlecht ernährt”

Wie kann es ein, dass man sich “schlecht ernährt” nur weil man “gut gegessen” hat?
Wir essen obwohl wir keinen Hunger haben. Statt vom Hungergefühl lassen wir uns lustbetont vom Appetit leiten. Jeden Tag treffen wir ca. 250 mal eine Entscheidung, die etwas mit Essen und Trinken zu tun hat. Kein Wunder also, dass dabei hin und wieder etwas schief gehen kann. Auf unser Bauchgefühl können wir uns nur selten verlassen. Unser Essverhalten wird immer öfter vom Zufall bestimmt.

Diät? Nein danke.

In meiner Praxis erlebe ich es sehr oft, dass mir Klienten erzählen, wie sie sich einen Ernährungs- und Diätratgeber nach dem anderen gekauft haben, nur um schließlich doch wieder frustriert aufzugeben.
Die Rezepte zur mühelosen Gewichtsabnahme ohne Hunger, ohne Jo-Jo-Effekt, mal mit Low-Fat oder Low-Carb, haben sich in letzter Zeit explosionsartig vermehrt. Eine “gute Figur” zu erreichen, ohne großen Aufwand und am besten im Schlaf - träumen davon nicht fast alle?
Eher aber geht das berühmte Kamel durchs Nadelöhr, als dass man sein Übergewicht ohne relatives Energiesparen von alleine verliert.
Wie soll man sich auch in den teilweise sehr widersprüchlichen Ernährungsempfehlungen zurechtfinden? Für den Laien ist es kaum oder nur sehr schwer möglich zu bewerten, wie sinnvoll die zahlreichen “Glyx-Rezepte” sind.

Wissen allein macht noch nicht schlank

Nicht jeder der viel über Ernährung weiß tut automatisch das Richtige.
Ernährung ist etwas Logisches. Dabei geht es um Kalorien, Energiebedarf und Nährstoffe.
Essen ist etwas das Spaß macht und gut schmeckt. Dabei sind jede Menge Gefühle im Spiel. Diese sind dann oftmals auch dafür verantwortlich, wenn es mit den guten Vorsätzen nicht klappen will.
Der Weg zur Selbsterkenntnis ist meist mit guten Vorsätzen gepflastert. Doch die eigene Motivation, der Druck von außen und fragwürdige Vorbilder reichen für eine langfristige Veränderung nicht aus.
Spätestens wenn unbequeme Hürden auftauchen, lösen sich viele gut gemeinte Vorsätze schnell in Luft auf. Sind die ersten Rückschläge einmal da, ist die Versuchung groß, die Flinte vorschnell ins Korn zu werfen. Auf der einen Seite steht der vorhandene Wunsch zur Veränderung in ständigem Widerstreit mit dem gleichzeitig vorhandenen Hang zur Bequemlichkeit auf der anderen Seite.

Veränderungen “managen” statt sie zu “erdulden”

Jede Veränderung ist ein Lernprozess. Neue, anfangs ungewohnte und manchmal auch unangenehme Dinge müssen probiert, geübt und gelernt werden. Es geht also nicht darum sich “etwas abzugewöhnen”, sondern sich “etwas Neues anzugewöhnen”. Neue Strategien zu entwickeln und umzusetzen ist nicht immer eine leichte Aufgabe. Dabei können klar definierte Ziele ein entscheidender Faktor für Ihr Veränderungsprojekt sein. Beginnen Sie mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme. Eine sorgfältige Problemanalyse erhöht ganz erheblich die Chance eine funktionierende Lösung zu entwickeln.

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