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Wie geht Gesundheit?

Abbildung einer Landkarte, Weg zwischen Gesundheit und Krankheit

Wie schaffen es manche Menschen trotz der ungünstigsten körperlichen und seelischen Gegebenheiten gesund zu bleiben? Wieso werden andere schon durch die kleinste Attacke in die Knie gezwungen?

Diese Fragen stellte sich der Medizinsoziologe Aaron Antonovsky schon in den 70er Jahren. Bis heute haben diese Fragen nichts an ihrer Aktualität eingebüßt.

Für Antonovsky war es wichtiger nach den Ursachen für Gesundheit zu fragen und nicht nach denen für Krankheit.

Wie wird man ein guter Schwimmer?

In seiner Vorstellung verglich Antonovsky das Leben mit dem Schwimmen in einem gefährlichen Fluss[1]:
“... meine fundamentale philosophische Annahme ist, dass der Fluss der Strom des Lebens ist. Niemand geht sicher am Ufer entlang. Darüber hinaus ist für mich klar, dass ein Großteil des Flusses sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn verschmutzt ist. Es gibt Gabelungen im Fluss, die zu leichten Strömungen oder in gefährliche Stromschnellen und Strudel führen.
Meine Arbeit ist der Auseinandersetzung mit folgender Frage gewidmet: Wie wird man, wo immer man sich in dem Fluss befindet, dessen Natur von historischen, soziokulturellen und physikalischen Umweltbedingungen bestimmt wird, ein guter Schwimmer?”

1. Möglichkeit
Der Schwimmer kann darauf bauen, dass er noch rechtzeitig, kurz vor dem Ertrinken aus dem Wasser gezogen wird.
2. Möglichkeit
Vielleicht lässt sich der Flusslauf entschärfen damit das Schwimmen etwas leichter wird.
3. Möglichkeit
Der Schwimmer kann mit etwas Training seinen Schwimmstil entscheidend verbessern. Damit kann er leichter schwimmen und mit seinen persönlichen Ressourcen sorgfältiger umgehen.

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und lassen sich dabei unterstützen “ein guter Schwimmer zu werden.”

[1]J. Bengel et al., Was erhält Menschen gesund? Antonovskys Modell der Saltuogenese - Diskussionsstand und Stellenwert, Praxis der Gesundheitsförderung Bd 6, Expertise im Auftrag der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitlich Aufklärung) www.bug-nrw.de/cms/upload/pdf/entwicklung/Antonowski.pdf

Interview Dachauer Rundschau

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